für die Analyse von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und ihren gesellschaftlichen Folgen. Die Plattform verortet sich bewusst zwischen zwei etablierten Polen: der technologiegläubigen Innovationsrhetorik von Wirtschaft und Beratungsindustrie einerseits und der pauschalen Technikfeindlichkeit kulturpessimistischer Kritik andererseits. Sie geht davon aus, dass Digitalisierung weder Erlösung noch Verhängnis ist, sondern eine Verschiebung von Macht, Wissen, Verantwortung und Kontrolle, die genau untersucht werden muss.
Im Zentrum stehen nicht neue Werkzeuge, sondern ihre Wirkung auf Staat, Recht, Bildung, Arbeit, Demokratie und Kultur. Die Plattform interessiert sich besonders für die Schweiz: für ihre Verwaltung, ihre Institutionen, ihre direkte Demokratie und die hierzulande besonders ausgeprägte Bildungs- und Beratungsindustrie rund um KI und Digitalisierung.
Sie schreibt für Leserinnen und Leser, die mit Schlagworten wie Effizienz, Innovation und digitale Transformation nichts mehr anfangen können, weil sie zu oft nichts erklärt haben. Die Autorenschaft argumentiert offen, quellenbasiert und mit klarer Haltung, ohne dabei in Beliebigkeit oder Empörung zu verfallen. Ziel ist nicht Konsens, sondern ein Diskurs, der Widersprüche sichtbar macht, statt sie zu glätten.
